FAQ

Die häufigsten Fragen und die Antworten dazu.

Wie viel Moorwald muss für die Bergwelten gerodet werden?

Die aktuelle, nochmals reduzierte Planung, sieht die Rodung von 0,14 Hektar (1.400 m², 38x38 m) Moorwald vor.

Wie viele Arbeitsplätze entstehen durch das Projekt?

Mit der Realisierung der Bergwelten Schierke ist die Schaffung bzw. Sicherung von bis zu 600 Beschäftigungsverhältnissen verbunden.

Wie viel Energie wird für die Beschneiung benötigt?

Für die Beschneiung werden pro Winter durchschnittlich 417.600 kWh benötigt. Das entspricht etwas mehr als 1/30 des Energiebedarfs eines Freizeitbades - von denen es im Harz ja bereits einige gibt.

Wie profitiert der Ort Schierke von dem Vorhaben?

Der Ort Schierke profitiert in Form von mehr Arbeitsplätzen, mehr Gästen, die ihr Geld in den zahlreichen bestehenden touristischen Betrieben ausgeben werden und einer Erhöhung des Freizeitwertes für die einheimische Bevölkerung. Nur rund 40 Prozent der Ausgaben durch die Nutzer der Seilbahn landen auch in deren Kassen. Allerdings bezahlt die Seilbahngesellschaft von diesen Einnahmen auch ihre Mitarbeiter und Lieferanten (die zum Großteil aus Schierke bzw. Wernigerode kommen werden), zahlt Steuern und wendet Geld für Marketing auf, das auch dem Ort zu gute kommt.

Wie familienfreundlich werden die Bergwelten?

Familien sollen im Sommer und Winter die Kernzielgruppe der Bergwelten bilden. Im Sommer steht dafür die großzügige Spiellandschaft des kostenlos zugänglichen Holz- und Wasserspielplatzes Mimikry, im Winter sind es die leichten, familienfreundlichen Pisten und das Kinderland an der Mittelstation, das ganz auf die Bedürfnisse der kleinsten Skifahrer und ihrer Eltern ausgerichtet ist.

Warum gibt es Fördermittel für das Projekt?

Den Nutzen aus der Umsetzung zieht nicht überwiegend das investierende Unternehmen sondern die Region Harz. Die Bergwelten Schierke fungieren als Anziehungspunkt für Gäste, die zu großen Teilen von außerhalb Sachsen-Anhalts anreisen werden und für einen Kaufkraftimport sorgen, der bei den direkten Ausgaben zu 60 Prozent nicht beim Seilbahnunternehmen selbst getätigt werden. Die Ausgaben in den nachgelagerten Wertschöpfungsstufen entfallen dann sogar gänzlich auf andere Betriebe als die Seilbahn. Es handelt sich daher um eine strukturfördernde Maßnahme, für welche die Europäische Gemeinschaft in Regionen mit überdurchschnittlicher Arbeitslosigkeit Fördermittel bereitstellt.


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