SCHIERKE am Brocken – Das St. Moritz des Harz

Am 20. Juni 1898 bekam Schierke von Wernigerode Anschluss an die Brockenbahn. Am 4. Oktober des gleichen Jahres ging die Fortsetzung über Schierke hinaus zum Brocken in Betrieb. Schierke galt von den 1890er bis hinein in die 1940er Jahre als das „St. Moritz des Nordens“. Anfang des 20. Jahrhunderts kamen jährlich rund 225.000 Menschen auf den Brocken, der von Schierke aus über mehrere Wanderwege in etwa zwei Stunden gut zu erreichen ist.

Historischer Pistenplan | Quelle: www.harz-ski.de

Gemeinsam mit anderen Harzer Wintersportorten bewarb sich Schierke 1933 um die Austragung der olympischen Winterspiele 1936 - in diesem Fall ernsthaft, denn damals brauchte zählte die Herrenabfahrt noch nicht zum olympischen Programm und mithin brauchte es keine Abfahrtspiste über 800 Höhenmeter. Abfahrtspisten über bis zu 500 Höhenmeter gab es sehr wohl. Eine historische Ansicht von Ender der 1930er Jahre zeigt eine Skiabfahrt vom Brocken sowie weitere Abfahrtshänge am Großen und Kleinen Winterberg sowie an den Feuersteinklippen.

Auf der ebenfalls dargestellten Bobbahn wurden zweimal - 1914 und 1934 - Deutsche Meisterschaften ausgetragen. Die Skisprungschanze am Eckerloch wurde 1923 errichtet. Sie wurde 1949 umgebaut und diente 1950 den DDR-Meisterschaften im Skispringen. Bereits 1951 wurde Schierke im Neuen Deutschland als „Kurort der Werktätigen“ bezeichnet.Die ehemals prächtigen Hotels wurden in FDGB-Ferienheime umgewandelt.  In den 1960er bis 1980er Jahren war Schierke wegen der nahen innerdeutschen Grenze nur für Urlauber zugänglich, die das „Vertrauen“ erhielten, „in einem Kurort unmittelbar an der Grenze zur BRD ihren Urlaub zu verbringen“ und dafür einen besonderen Passierschein benötigten. Die Brockenbahn war für den öffentlichen Verkehr gesperrt, der Gipfel war militärisches Sperrgebiet.

Mehr über die Entwicklung von Schierke 2000 zu den Bergwelten finden Sie hier.


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